Benedikt Dolf

geboren am 13. August 1918 in Zillis, gestorben am 5. August 1985 in Schiers

Benedikt Dolf studierte nach der Matura 1938 (Kantonsschule Chur) auf Wunsch der Eltern an der theologischen Fakultät in Zürich Theologie und ab 1941 auch Komposition und Musiktheorie.

 

Nach Abschluss seines Theologie- und Kompositionsstudiums war er während fünf Jahren als reformierter  Pfarrer in der Kirchgemeinde Valendas und Sagogn tätig.  Ab 1948 setzte er sein Musikstudium fort, das er 1952 mit dem Diplom als  Schulmusiker und 1957 mit dem Klavierkonzertdiplom abschloss.  Von 1957-1982 erteilte er Klavier- und Orgelunterricht am Lehrerseminar in Chur.

 

1980 erhielt er den Anerkennungspreis der Bündner Regierung für seine Verdienste um das bündnerische Musikleben und um die Förderung der rätoromanischen Kultur.

 

Zusammen mit seiner Frau, Trudi Dolf-Briner, einer Bildhauerin lebte er in Rofels oberhalb Maienfeld. Ihre Tochter Menga wurde ebenfalls eine bildende Künstlerin.

 

Dolf setzte sich sehr intensiv mit Musik, Poesie und Kunst auseinander. So bespielte und archivierte er 5000 Kassetten mit Radiomusiksendungen und sammelte 3000 Langspielplatten und 5000 Bücher.

 

Benedikt Dolf war auch mit den Bündner Komponisten Gion Antoni und Gion Giusep Derungs, Meinrad Schütter und Jürg Brüesch verbunden. U.a. war Martin Derungs sein Schüler.


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Erinnerungen an Benedikt Dolf
Luzius Hassler hat in einem Artikel, der auf romanisch im Kalender "Per mintga gi 2018" erschienen ist, seine Erinnerungen und viele Erinnerungen und Bemerkungen von Dolfs Weggefährten zusammengefasst.
Per mintga gi - Kalenderbeitrag.pdf
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Portrait über Benedikt Dolf, Pöschtli 12. April 2018
Portrait B. Dolf_Poeschtli_12_04_2018.jp
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Artikel über Benedikt Dolf im Bündner Tagblatt vom 13. April 2018
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